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Oscar Niemeyer - ein "gläubiger Kommunist"

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Oscar Niemeyer – ein „gläubiger Kommunist“


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Mit fast 105 Jahren ist er gestorben. Brasilien ehrte ihn mit drei Tagen Staatstrauer: Oscar Ribeiro de Almeida Niemeyer Soares Filho, geboren am 15. Dezember 1907 in Rio de Janeiro, und dort endete nun am 5. Dezember 2012 sein langes Leben. Die Weltpresse veröffentlicht hymnische Nachrufe. Der Wegbereiter der brasilianischen Architektur ist von uns gegangen. Er war ein Gigant.

Auch der deutschsprachige Journalismus erinnert in ausführlichen Beiträgen an die einmalige Lebensleistung des Architekten Oscar Niemeyer. Man skizziert seinen Lebenslauf, bespricht seine herausragenden Werke und ordnet sie aus europäischer Perspektive ein in den Lauf der Architekturgeschichte. Gelegentlich wird, meist nebenbei und wie verschämt, notiert, dass dieser Architekt von Weltformat Kommunist war, ein „gläubiger Kommunist“ gar, wie einer zu Protokoll gibt.

Kommunist zu sein war für Intellektuelle und Künstler in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nichts Aussergewöhnliches. Für manchen wurde der Sowjetkommunismus geradezu zu einer säkularen Religion. Sie potenzierten ihre Hoffnung auf eine bessere Welt in einem Glauben an die russische Oktoberrevolution, dem auch das klarste Wissen über das inzwischen untergegangene Gesellschaftssystem lange nichts anhaben konnte. Der kollektive Erfahrungshorizont von Ausbeutung und Unterdrückung versammelte diese jungen Intellektuellen und Künstler in den 20er und 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hinter der kommunistischen Ideologie, der sie oft bis zur Entstalinisierungskrise 1956 treu blieben, manchmal auch noch darüber hinaus. Sie unterwarfen sich freiwillig einer Idee von Gerechtigkeit und Frieden, an die sie unbedingt glaubten. Sicher, sie schwankten immer wieder zwischen der heteronomen kollektiven Selbstgewissheit der Kommunistischen Partei und  ihrem individuellen autonomem Selbstgestaltungswillen. Dass dieser säkulare Traum von einer besseren Welt im Archipel Gulag endete, wurde gerade für die Besten unter ihnen zur unfassbaren Tragödie.

Oscar Niemeyer blieb, was er einmal sein wollte: Kommunist.

War er ein Verbohrter? Ein Unbelehrbarer? Hat er das Ende der Illusion nicht sehen können, nicht sehen wollen?  Ist er als Parteigänger der politischen Unfreiheit zum Verräter an der Freiheit und damit am Menschen geworden? Oscar Niemeyer also ein Verblendeter, der im Strudel seines selbstverschuldeten Irrationalismus sich selbst demontierte?

Gewiss, das architektonische Werk steht und findet bewundernde Anerkennung, von seiner politischen Heimat schweigt man lieber. Und wenn im Nachruf überhaupt darauf hingewiesen wird, dann nur im Nebensatz versteckt. Die Tatsache, dass er bis zu seinem Tode Kommunist blieb, berührt die Nachrufschreiber offensichtlich peinlich. Oder sie sind so jung, dass sie von dieser Vergangenheit schon gar nichts mehr wissen?


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Am 21. April 2000 beging Brasilien den 500. Jahrestag seiner Entdeckung durch die Europäer und den 40. Jahrestag seiner Hauptstadt Brasilia. Aus diesem Doppelanlass drehte Marc-Henry Wajnberg eine 60minütige Dokumentation in französischer Sprache über Oscar Niemeyer, der als Architekt im Auftrag des damaligen Präsidenten Brasiliens, Juscelino Kubitschek de Oliveira, einen grossen Traum verwirklichen helfen sollte. Kubitschek war 1955 als Kandidat einer Mitte-links-Koalition mit dem Slogan „Fünfzig Jahre Fortschritt in fünf Jahren“ demokratisch gewählt worden, und er wünschte, dass das Land als Zeichen des Aufbruchs eine neue Hauptstadt bekommen sollte. Niemeyer wurde ihr Architekt.

Die Dokumentation von Marc-Henry Wajnberg ist im Wesentlichen ein bewegendes Portrait von Oscar Niemeyer. Der zur Zeit der Dreharbeiten 92jährige erzählt von seinem Leben, kommentiert hellwach die Weltlage, nimmt energisch Stellung zu Gesellschaft und Politik. Wie er mit wenigen sprechenden Linien mit einem schwarzen Filzstift seine Schlüsselwerke skizziert und interpretiert, veranschaulicht hoch lebendig die Einheit von Leben und Werk dieses Jahrhundertarchitekten. ARTE strahlte drei Tage nach Niemeyers Tod am 08.12.2012 diese Dokumentation mit deutschen Untertiteln aus: „Oscar Niemeyer – Ein engagierter Architekt“.

Es gab eine Zeit, da schrieb man engagierte Literatur. Der Begriff stammt von Jean-Paul Sartre, auch er lange Zeit ein Intellektueller, der tief mit dem Kommunismus verbunden war. Engagierte Literatur ist keine Literatur um ihrer selbst willen, keine  L’art pour l’art. Engagierte Literatur will mehr als nur die Ästhetik befriedigen. Sie kämpft mit Mitteln der Literatur für politische, soziale, auch für religiöse oder ideologische Ziele. Die Anspielung im Titel der Wajnberg-Dokumentation ist also nicht zufällig. Oscar Niemeyer – ein engagierter Architekt, der engagierte Architektur schafft.

Wofür engagierte sich dieser Architekt Niemeyer mit seinem Werk?


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„Mich reizen weder rechte Winkel noch gerade, harte Linien, wie sie der Mensch erfunden hat. Mich reizen nur freie und sinnliche Wölbungen, wie die Berge meines Landes, die gewundenen Läufe seiner Flüsse, die Wellen des Meeres oder der Körper der Geliebten. Das Universum besteht aus Krümmungen. Einsteins gekrümmtes Universum!“

Wer so denkt, der macht das Leben nicht zu einem berechenbaren Objekt kalter Präzision und nüchterner Strenge. Hier schaut jemand genau hin, in seine Welt der Natur, die er vorfindet. Er sieht die Berge und Flüsse und Menschen seiner Heimat. Er liebt das Konkret-Lebendige, das Individuelle, das sich nicht in Abstraktionen verflüchtigt, die überall ihren Ort haben könnten. Hier verlässt sich jemand auf seine Sinne. Er riecht, er fühlt, er schmeckt. Er denkt nicht mit dem kalten Verstand; er sieht mit dem warmen Herzen. Ein zärtlicher und empfindsamer Humanismus kommt zum Ausdruck. Das Freie und Sinnliche reizt, nicht das Harte und Starre. Die Natur mit ihren Kurven, Bögen, Wölbungen und Rundungen ist die Lehrmeisterin, nicht das vom Menschen Ausgedachte und Erfundene. Die Natur kennt keine Gerade. Sie kennt auch keine rechten Winkel.

Niemeyer hört auf die Natur, auf die Natur seines Landes Brasilien. Er erfindet nicht wie der Europäer, er findet vor, was vorliegt und schon immer da war. Er besinnt sich auf das Natürlichste von der Welt – auf die Natur. Dem Europäer Gropius, dessen Assistent er einstmals war, mogelte er so manche Krümmung in Entwürfe der Geraden und rechten Winkel.

Oscar Niemeyers Architektur ist keine europäische Architektur, auch nicht die der klassischen europäischen Moderne. Niemeyer sei, so liest man oft im Westen, der grosse Architekt der Moderne, der auch Einflüsse der traditionellen brasilianischen Architektur aufgreift. Nein, er ist der Architekt der brasilianischen Moderne. Seine Architektur  ist brasilianisch; sie ist lateinamerikanisch. Es ist eine Architektur, die die Geheimnisse des Lebens spiegelt: Geburt, Wachsen und Sterben, Farben und Räusche, Geruch und Berührung. Diese Architektur ist prall von Leben, befreit von den harten Konturen der Conquistatdores, die diesen Kontinent überfielen, ausraubten und christianisierten. Niemeyers Beton wachsen Flügel. Diese Natur gewordenen Architektur verströmt eine Ehrfurcht vor dem Leben.

Wenn Niemeyer in der Dokumentation den Filzstift nimmt und die abfallende Linie der Bodenformation skizziert, auf der er sein Haus errichten wird, dann folgt die Architektur der Natur. Da wird nichts gewaltsam eingeebnet, begradigt, technisch vergewaltigt. Da ist der Mensch mit seinem Haus nichts anderes als Leben inmitten von Leben, das Leben will. Achtsam geht er beim Bauen mit der Natur um. Er fühlt längst ökologisch, bevor in Europa auch nur der Begriff Ökologie Konjunktur hatte. Das heisst nun nicht, dass Niemeyer ein grosser ökologischer Visionär gewesen wäre. Brasilia wurde als Autostadt konzipiert. Und war da nicht doch zu viel Beton? Bitte, vergessen wir nicht: Brasilia wurde zwischen 1956 und 1960 erbaut!

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Nicht  ohne Hintergedanken ist die Hauptstadt Brasilia geographisch so ausgerichtet worden, dass sie Europa gleichsam den Rücken kehrt. Brasilia ist der eigenständige Gegenentwurf zur Kolonialzeit. Brasilia wendet sich seinem lateinamerikanischen Schicksal zu, dem Kolonialherren, katholische Kirchenfürsten, Diktatoren und das Kapital keinen Raum zu eigener Entfaltung liessen.

Diese einzigartige und einmalige Hauptstadt Brasilia wurde in einer unerhörten Willensanstrengung errichtet. Damals waren alle Beteiligten von dem Glauben an eine bessere Zukunft beseelt. Kubitschek: „Fünfzig Jahre Fortschritt in fünf Jahren“. Die neue Hauptstadt stand schon nach vier Jahren. Brasilia, das war auch für Oscar Niemeyer Symbol gewordener Ausdruck für den Beginn einer neuen Zeit, die mehr Freiheit, mehr Gleichheit, mehr Gerechtigkeit, mehr Frieden bringen würde. Die Architektur ist engagierte Architektur. Sie wird in den Dienst für eine bessere Welt genommen. Für Niemeyer war Brasilia die Befreiung von Europa und von den USA.

So wie während der Bauzeit Architekten, Ingenieure und Arbeiter bescheiden zusammen in roh gezimmerten Hütten lebten, so würden sie, das war die jede Anstrengung rechtfertigende Hoffnung, später zusammen gleichrangig in den von ihnen gemeinsam erbauten Häusern wohnen. Würdig.


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Es sollte anders kommen, wir wissen es. Die Reichen zogen in die Häuser, die Armen blieben in den Hütten.

Niemeyer: „Es sind die Vertreter des kapitalistischen Systems und all seiner Ungerechtigkeit“, die den Lauf der Geschichte bestimmen.

Zunächst  gab es noch einen Wirtschaftsboom. Dieser wurde jedoch durch den Fall des Kaffeepreises auf dem Weltmarkt Mitte und Ende der 1950er Jahre stark gebremst. Unter Kubitscheks Präsidentschaft wuchs deshalb die Staatsverschuldung Brasiliens auf vier Milliarden US-Dollar an, nichts im Vergleich zu dem, was wir heute erleben. Der Präsident wurde nicht wieder gewählt. Kubitscheks Nachfolger wurde im Jahr 1961 der Populist  Janio Quadros. 1964 putschte sich das Militär an die Macht. Kubitschek wurde jegliches politisches Engagement untersagt. Er ging ins Exil. Oscar Niemeyer konnte erst noch bleiben.

Der Traum von einer gerechteren und besseren Welt zerplatzte jäh. Zwanzig Jahre lang herrschte eine der grausamsten Diktaturen, die die Menschen in Brasilien erleiden mussten. Es war keine Diktatur des Kommunismus, sondern die Diktatur jener Cliquen, die im Ost-West-Konflikt des Kalten Krieges mit Amerikas Hilfe in Lateinamerika überall dafür sorgten, dass sich keine eigenständige lateinamerikanische Kultur und Politik entwickeln konnten.

Niemeyer im Interview 1999: „Deshalb ist es Aufgabe der Jugend, so weit das möglich ist, da sich alles verschlechtert, durch eine Revolution all das zu verändern.“ Er wird sehr deutlich: Wir leben, auch heute, in einer „Scheißwelt“.

Es waren vor allem Intellektuelle, die gegen die Diktatur in Brasilien kämpften. Oscar Niemeyer war einer ihrer herausragenden Gestalten. „Ich habe etwa 20 Skulpturen hergestellt als Protest-Geste.“ Eine trug den Titel „Nie wieder Folter!“ „Eine andere Skulptur widmete ich drei vom Militär ermordeten Arbeitern. Am Tag der Enthüllung zerstörte die Polizei das Denkmal. Wir beschlossen, das Denkmal wieder aufzubauen, auch die Spuren der Zerstörung. Die Arbeiter bewachten es drei Tage lang, und es blieb stehen. Es steht immer noch!“

Gegen eine Diktatur kämpft man nicht allein. Es war die Kommunistische Partei, die Schutz und Kraft gab. Deshalb kann der 92jährige 1999 sagen:

„Die Partei spielte eine wichtige Rolle in meinem Leben. Ich traf dort die großartigsten Menschen meines Lebens. Sie waren großartig und aufopferungsvoll. Viele starben.“


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Von all dem lese ich in den Nachrufen der deutschen Presse nichts. Dort steht weltläufig, der grosse Architekt Oscar Niemeyer habe auch ein Büro in Paris errichtet, so wie das heute, politisch völlig unbedrängt, die architektonischen Globalplayer zu handhaben pflegen. Bei Niemeyer sah das aber anders aus.

„Als die Polizei mich zum letzten Mal vorlud, führte man mich in einen schalldichten Raum. Ich spürte, daß ich nicht länger im Land bleiben konnte. Also floh ich nach Europa.“

Er ging nach Paris. Nur durch die Fürsprache eines Malraux unterschrieb De Gaulle ein Dekret, dass Oscar Niemeyer als französischer Architekt arbeiten konnte. Man beachte, De Gaulle half einem Kommunisten! Auch Jean-Paul Sartre liess dieser De Gaulle, entgegen der Gesetzeslage, von seinen Satrapen nicht verhaften. Es heisst, De Gaulle habe gesagt, den Voltaire des 20. Jahrhunderts sperre man nicht ein.

Niemeyer wird in Paris tätig. „Ich entwarf den Sitz der kommunistischen Partei. Meine Genossen in der französischen KP waren sehr gute Leute wie in Brasilien, die sehr engagiert waren und das Dasein der Ärmsten verändern wollten.“


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Da ist es wieder, das Motiv für die engagierte Architektur: Den Armen, Unterdrückten, Geknechteten zu einem besseren Leben verhelfen wollen. Die Irrungen und Wirrungen auch der besten Kommunisten in Frankreich während seines Pariser Aufenthaltes waren für Niemeyer nachrangig, wenn man nur das hohe Ideal im Blick behielt: Den Armen helfen! Und er fügt hinzu: „Ich kenne das Gerede der Pfaffen, ihr Geschwätz über die Armut. Ich habe gesehen, dass das plumpe Lügen sind.“

Niemeyer formuliert seine politischen Grundeinsichten in der Dokumentation so: „Die Welt wird von den Reichen regiert. Jemand hat mal gesagt, früher hätten die Armen die Reichen bekämpft. Heute bekämpfen die Reichen die Armen.“  Dass er auf der Seite derer ist, die die Reichen bekämpfen wollen, versteht sich für ihn von selbst. Wenn es sein muss, auch durch eine heute wieder notwendig gewordene  Revolution. Ist das zu holzschnittartig gedacht? Wir müssen nur genau hinsehen, um den Wahrheitsgehalt dieser Sätze zu erkennen.

Niemeyer bekennt: „Ich bin ein Rebell. Ich rebelliere gegen Ungerechtigkeit, gegen das Elend. Ich glaube an eine bessere Welt. Wir sind zwar bedeutungslos, aber es ist möglich, solidarisch zu leben, wie gute Menschen, wie würdige Menschen.“

Lateinamerika müsse sich zusammenschliessen, „sich gegen den Imperialismus wehren.“ Niemeyer in der Dokumentation wörtlich: „Ich befürworte diesen Kampf, dieses Ringen um die Einheit der Völker Lateinamerikas.“

Darin waren und sind sie sich einig, Oscar Niemeyer in Brasilien, Gabriel Garcìa Márquez in Kolumbien, Fidel Castro auf Cuba., alle drei miteinander befreundet, alle drei Kommunisten – und doch meilenweit von dem entfernt, was wir heute mit Kommunismus assoziieren. Die problematischste Gestalt unter den Dreien ist zweifelsohne Fidel Castro. Aber vergessen wir nicht, auch er begann mit dem Ziel, den Armen und Unterdrückten zu helfen. Das allein schon haben die USA als Bedrohung erlebt und darauf brutal reagiert. Castro wurde Kommunist aus einem Selbsterhaltungswillen, der sich dann gegen seine eigenen Ideale kehrte. Das Schicksal des Kommunismus auch in Europa.

Der „gläubige Kommunist“ Oscar Niemeyer jedenfalls glaubte an das Gute im Menschen und an die prinzipielle Möglichkeit einer besseren Welt. Wer diesen Traum nicht träumt, ist entweder Zyniker und gehört zu den Unterdrückern oder aber er hat längst resigniert. Niemeyer hat 105 Jahre durchgehalten. Das ist bewundernswert.

Wovon träumte dieser Gigant unter den Architekten? Wie sähe seine „kommunistische“ Welt aus?

Erst nach der Generalamnestie 1979 kehrte Oscar Niemeyer wieder in sein Heimatland Brasilien zurück. Und so wie er dort lebte, so sollten alle leben können: „Jeder in seinem Haus, unter seinem eigenen Dach, mit Freunden spielen, die Zeit vergehen sehen. Ich will die Sterne betrachten, ich will das Leben spüren. Dort, in Brasilien, will ich leben. Bei meinen Freunden entspanne ich mich und vergesse meine Angst. Das ist mir zu einer lieben Gewohnheit geworden, unerlässlich für mein inneres Gleichgewicht.“

Der „gläubige Kommunist“ Niemeyer  war ein zärtlicher und empfindsamer Humanist.


Die im Text zitierten Aussagen von Oscar Niemeyer sind den deutschen Untertiteln der Dokumentation von Marc-Henry Wajnberg entnommen: „Oscar Niemeyer – Ein engagierter Architekt“. Die Sendung wurde am 08.12.2012 durch ARTE ausgestrahlt. Über weite Strecken folge ich dieser Dokumentation.

Thomas Kroll: Kommunistische Intellektuelle in Westeuropa. Frankreich, Österreich, Italien und Großbritannien im Vergleich (1945–1956). Böhlau, Köln 2007

Franziska Augstein: Von Treue und Verrat. Jorge Semprún und sein Jahrhundert. C.H.Beck, München 2008

Fritz J. Raddatz: Die Wirklichkeit der tropischen Mythen. Auf den Spuren von García Márquez in Kolumbien. Rowohlt Verlag. Reinbek 1988

Frank Niess: Fidel Castro. Rowohlt Verlag. Reinbek 2008


Peter Kern (Am 09.12. wurde dieser Text eingestellt; am 12.12.2012 wurden noch kleine Verbesserungen vorgenommen.)

Dieser Beitrag wurde von KRITISCHES-NETZWERK.DE übernommen.


 


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