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„Der Segen der Welt ist gebildete Menschlichkeit“

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"Der Segen der Welt ist gebildete Menschlichkeit"


„Der Segen der Welt ist gebildete Menschlichkeit“ Eine Formulierung von Johann Heinrich Pestalozzi.

Der „Mensch“ ist zur „Menschlichkeit“ „gebildet“, wenn er aus dem „Werk seiner selbst“, gegründet in der Grundbefindlichkeit der „Liebe“, sein „Werk der Gesellschaft“ und sein „Werk der Natur“ gestaltet. Diese „Bildung“ umgreift die „Grundbildung“ der „Liebe“ und die „Ausbildung“ in den Bereichen von Wissen und Können.

Durch die „Liebe“ verlieren Wissen und Können, also die Ergebnisse blosser Ausbildung,  ihre ihnen ansonsten innewohnende Ambivalenz; in „Liebe“ gegründetes Wissen und Können wird nicht Anlass für individuelle Miseren und kollektive Katastrophen. Insofern gilt: Solchermassen „gebildete Menschlichkeit“ ist der „Segen der Welt“.

Literatur

Karl-Heinz Huber: Bildung für eine gelingende Zukunft?, 2004, S.35ff. Pestalozzis Verständnis der im „Wesen“ des Menschen angelegten “Segenskräfte“.

Peter Kern





 

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